„Eltern ohne Kompass?“

Teilnahme ohne Anmeldung möglich.
Einwahl kurz vor 19:00 Uhr mit o.g. Zoomlink.
Hier werden Angebote aufgeführt, die ausschließlich für Vereinsmitglieder des EEH-Verein Deutschland e.V. vorbehalten sind. Nicht-Mitglieder können an diesen Angeboten leider nicht teilnehmen.
Gemeinnütziger Verein für Vernetzung von Beraterinnen, Therapeutinnen und Interessierten der Emotionellen Ersten Hilfe

Teilnahme ohne Anmeldung möglich.
Einwahl kurz vor 19:00 Uhr mit o.g. Zoomlink.
WANN? 18. Dezember 2026
WO? Gertrudenhof in Bremen
FÜR WEN? Mitglieder des EEH Verein Deutschland e.V.
Unser Wunsch ist es, Menschen miteinander zu verbinden, die ihre Erfahrungen teilen, Fragen bewegen und neue Impulse für ihre Arbeit im Beratungsfeld der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) gewinnen möchten.
Was bewegt uns? Was brauchen oder wünschen wir uns - für uns - und für unsere Arbeit? Welche Ideen möchten wir weiterentwickeln? Wobei kann der Verein uns unterstützen?
Was können wir gemeinsam anstoßen, damit die Emotionelle Erste Hilfe noch mehr Familien und Fachpersonen erreicht?

Wir freuen uns über Menschen, die Lust haben, mitzudenken, mitzureden und so den Verein gemeinsam weiterentwickeln!
Wir freuen uns ebenso über Menschen, die einfach dabei sein und zuhören wollen!
Denn vieles entsteht genau dort, wo Menschen zusammenkommen und allein schon durch ihre Präsenz dazu beitragen, dass etwas Neues entstehen kann.
Wir freuen uns auf Euch und auf die gemeinsame Zeit!
Gemütlicher Übergang in die Weihnachtsfeier mit Begegnung … Kennenlernen … Wiedersehen … Zeit für Gespräche
Wir feiern miteinander das, was uns verbindet, teilen schöne Momente und lassen das Jahr 2026 gemütlich ausklingen.
Anmeldung via E-Mail an: verwaltung@eeh-verein.de
Bitte angeben:
Ich komme zum Offenen Vorstandstreffen
Ich komme zur Weihnachtsfeier
Ich komme zu beiden Veranstaltungen
Ich komme nicht

Hinweis: Diese Einladung wurde per Mail an alle Mitglieder verschickt. Sollte jemand keine Einladung bekommen haben, bitten wir, im Spam-Ordner nachzusehen und Nachricht an den Verein an verwaltung@eeh-verein.de schicken, damit wir weiter lernen können.
Herzlichen Dank dafür!

Aggression ist ein aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema, das uns auch in unseren Begleitungen im Rahmen der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) in vielfältiger Form begegnet: als Wut und Ärger, als heftiger Impuls, als Rückzug oder Abwehr – manchmal offen sichtbar, manchmal eher verdeckt.
Wie begegnen wir solchen Impulsen in unserer Praxis? Was lösen sie in uns selbst aus? Wo werden wir unsicher oder weichen aus?
Und wie können wir die darin gebundene Kraft wahrnehmen, aufnehmen und begleiten, sodass daraus etwas Konstruktives für Beziehung und Entwicklung entstehen kann?
Das A-D-A-Projektteam mit Thomas Scheskat, Elke Knoblauch und Volker Nietfeld zeigt uns Begrenzungen und Möglichkeiten im Umgang mit Aggressionen auf und lädt dazu ein, eigene Haltungen und Erfahrungen zu reflektieren.
Themeneinführung: 19.11.2027 - 19:00 bis 21:00 Uhr
Vereinsmitglieder kostenfrei
Nichtmitglieder: 15,- €
Selbsterfahrungsworkshop: 20.11.2027 - 09:30 bis 17:00 Uhr
Vereinsmitglieder 100,- €
Nichtmitglieder: 140,- €
Ort: Etage Bremen https://etage-bremen.de/
Verbindliche Anmeldung ab 04.01.2027 möglich
Aggression begegnet uns in der EEH-Arbeit in ganz unterschiedlichen Formen:
als Wut und Ärger, als heftiger Impuls, als Rückzug oder Abwehr – manchmal offen sichtbar, manchmal eher verdeckt.
Doch wie gehen wir selbst mit aggressiven Impulsen um?
Wo werden wir unsicher oder weichen ihnen aus? Und wie können wir die darin gebundene Kraft so aufnehmen und begleiten, dass daraus etwas Konstruktives für Beziehung und Entwicklung entstehen kann?
In diesem besonderen Themen-Workshop wollen wir uns gemeinsam mit dem Göttinger Körperpsychotherapeuten Thomas Scheskat sowie Elke Knoblauch und Volker Nietfeld vom A-D-A-Projektteam einen Tag lang intensiv und erfahrungsorientiert mit diesen Fragen beschäftigen.
Aggression wird häufig vor allem als zerstörerische oder bedrohliche Kraft wahrgenommen. Die körperorientierte Aggressions-Dialog-Arbeit (A-D-A) eröffnet hier eine andere Perspektive: Sie macht die in aggressiven und destruktiven Handlungsmustern gebundene Energie bewusst und erfahrbar. Ziel ist es, diese Kraft der Aggression gewissermaßen zu „entgiften“ und für Kontakt, Abgrenzung, Selbstbehauptung und Beziehung konstruktiv nutzbar zu machen.
Im Workshop lernen wir verschiedene dialogisch-körperorientierte Übungen kennen. In einem sicheren Rahmen können unterschiedliche Formen des aggressiven Selbstausdrucks erlebt, erprobt und gemeinsam reflektiert werden.
Die Übungen ermutigen dazu, auch schwierige und kraftvolle Gefühle in Beziehung zu bringen, anstatt sie aus dem Kontakt herauszuhalten oder destruktiv auszuleben. Dadurch können neue Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Konflikten entstehen. Die dabei gemachten Erfahrungen können überraschend sein: kraftvoll und aufregend, vitalisierend – und durchaus auch mit Freude verbunden.
Auf den ersten Blick mögen die Arbeitsweisen der Emotionellen Ersten Hilfe (EEH) und der Aggressions-Dialog-Arbeit recht unterschiedlich erscheinen. Bei genauerem Hinsehen zeigen sich jedoch wichtige Gemeinsamkeiten:
Für einen gelingenden Aggressionsdialog sind innere Verbundenheit, Selbstanbindung und die wechselseitige Regulation der Beteiligten von zentraler Bedeutung. Erst wenn auch in kraftvollen und konflikthaften Situationen der Kontakt zu sich selbst und zum Gegenüber erhalten bleibt, kann aggressive Energie ihre destruktive Qualität verlieren und zu einer Ressource für Beziehung werden.
Genau hier gibt es spannende Berührungspunkte zur EEH: Selbstanbindung und Koregulation bilden in beiden Ansätzen wesentliche Grundlagen dafür, intensive emotionale Zustände halten, regulieren und in Beziehung bringen zu können.
Wir möchten den Thementag deshalb auch als Raum für einen lebendigen fachlichen Austausch nutzen: Was kann die EEH von der Aggressions-Dialog-Arbeit lernen? Und welche Erfahrungen und Prinzipien aus der EEH können den Blick auf den Umgang mit Aggression bereichern?
Bereits am Vorabend des Thementages stellen Thomas Scheskat, Elke Knoblauch und Volker Nietfeld die Grundidee der Aggressions-Dialog-Arbeit vor. Sie geben Einblick in ihr Verständnis von Aggression als Ressource und erläutern zentrale Prinzipien ihres Ansatzes.
Der folgende Praxistag steht dann ganz im Zeichen der eigenen Erfahrung. In unterschiedlichen dialogisch-körperbasierten Übungssettings werden die Grundprinzipien der A-D-A -Arbeit praktisch erfahrbar und gemeinsam reflektiert.
Wir freuen uns auf einen lebendigen, kraftvollen und experimentierfreudigen Thementag mit euch!

Thomas Scheskat: Aggression als Ressource – Eine verkannte Kraft neu erleben
Psychosozial-Verlag, 2020
(Bild: https://psychosozial-verlag.de/programm/2000/2115/2969-detail)
Podcast Global Empathy: „Aggression als Ressource“
Thomas Harms spricht mit Thomas Scheskat zum Thema „Aggression als Ressource https://www.podcast.de/episode/695789606/aggression-als-ressource